Modul II

Singen, Musik und Bewegung in der Geriatrie. Bedeutung und Einsatz für Schwerstpflegebedürftige


Wesentliche Inhalte

  • Ressourcen bei Schwerstpflegebedürftigen erkennen und fördern
  • Möglichkeiten des Einsatzes von Musik und Gesang bei fortgeschrittener Demenz
  • Musikalische Begleitung in der letzten Lebensphase
  • Förderung und Schulung der eigenen gesanglichen Fähigkeiten
    zur stimmlichen Improvisation und Bewegung

Wir entwickeln ein Gespür dafür, welches klangliche Ausdrucksbedürfnis unser Gegenüber hat und was in uns schwingt und klingt. Die emotionalen und funktionalen Wirkungen des Singens erfahren wir im Selbstversuch und lernen, diesen Schatz gezielt einzusetzen: z. B. in der Atemregulierung und Atemvertiefung als Prophylaxe gegen Lungenentzündung im Schaffen von Situationen der Geborgenheit und Sicherheit über vertraute akustische Erfahrungen durch den gezielten Einsatz von biographisch bedeutsamen Liedern.

Wir üben, im Atemrhythmus unseres Gegenübers zu singen, entwickeln Situationslieder für die Zusammenarbeit mit Pflege und Betreuung und lernen über Schlager der 50er - 80er Jahre bis hin zu Wiegenliedern die Bedeutung von Liedern als Symbolträger in der Begegnung kennen. Wir schärfen unseren Sinn darin, unser Gegenüber dort abzuholen, wo er sich befndet, ohne ihn zu überfordern. Wir lernen in diesem Zusammenhang, wie uns mit Hilfe von Musik, Gesang und Rhythmus gezielte Förderung und Begleitung auf Augenhöhe gelingt.


Modulgebühr:
265 € (ohne Kosten für Unterkunft und Verpflegung)
238,50 € ermäßigt für Mitglieder

Seminarzeiten:
Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 13:00 Uhr


Seminarleitung:
Simone Willig, Silke Kammer

Ort: DE - Einbeck, Einbecker Sonnenberg

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