Modul A

Singgruppen als Ort der Begegnung und Kultur – gemeindeorientiertes Singen


Anwendungsbezug

Singen mit von Stigmatisierung und Ausgrenzung
bedrohten Menschen wie psychiatrische Patienten


Dieses Seminar gibt einen praktischen Einblick und einen wissenschaftlichen Überblick aus der Singforschung und Nachbardisziplinen über die gesundheitsfördernden und sozialen Wirkungen von Gesang. Von den Ursprüngen der Menschheit bis zur Moderne finden sich Zeugnisse und Formen gemeinschaftlichen Singens – ein wichtiges Potential, um das Gesundheitswesen zu einem Ort der Begegnung und Kultur zu machen und die Bildung sozialer Netzwerke zu fördern.
Die Initiatoren der Initiative geben Informationen über die Organisation und Entwicklung von Singende Krankenhäuser e.V. sowie die Schritte zur Zertifizierung von Singleitern und Gesundheitseinrichtungen.

In diesem Seminar möchten wir:

  • Aufzeigen und gemeinsam erkunden, wie durch Lieder, die sich besonders für Singamateure eignen, und Bewegungs-Choreografien, Tänze, Begegnungsformen, sowie Stimm- und Lockerungsübungen die Bildung sozialer Netzwerke gefördert werden kann.
  • Vermitteln, wie Singangebote an Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen erfolgreich aufgebaut und durchgeführt werden können.
  • Dem Thema „Singen in der Psychiatrie – Herausforderung in der Balance zwischen Singen und Therapie“ Raum geben.
  • Menschen, die mit von Ausgrenzung und Stigmatisierung bedrohten Mitmenschen arbeiten oder dies gerne möchten, genaue Anleitung für Aufbau und Durchführung von Singgruppen geben sowie Grenzen und Möglichkeiten dieser Singgruppenarbeit diskutieren.

Dieses Seminar richtet sich an alle Singbegeisterte und
Fachkräfte des Gesundheitswesens. Es eignet sich als
Einstiegs- und Abschlussmodul der Ausbildung.


Modulgebühr:
280 € (ohne Kosten für Unterkunft und Verpflegung)
252 € ermäßigt für Mitglieder

Seminarzeiten:
Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 13:00 Uhr


Seminarleitung:
Katharina und Wolfgang Bossinger

Ort: DE - Schloss Tempelhof in Kreßberg

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