Seniorenwohnanlage Walddörfer

Seniorenwohnanlage Walddörfer

Über die Einrichtung

Die Seniorenwohnanlage bietet Pflegewohnen (stationäre Pflege, 189 Plätze), Kurzzeit- und Urlaubspflege und Servicewohnen (56 Wohnungen).
Zur Ausstattung gehören u.a. ein Bewegungsbad, Garten und Grünanlage.

Das Haus liegt im Osten Hamburgs im Stadtteil Berne direkt am Berner Gutspark. In unmittelbarer Nähe stehen Einkaufsmöglichkeiten, Sparkasse/Bank, Post, Arzt- und Therapiepraxen zu Verfügung. Die U-Bahn-Haltestelle Berne liegt in fußläufiger Entfernung.

Für die Bewohner gibt es Veranstaltungen, Alltagsbegleitung und Beschäftigungstherapie.
Der Freundeskreis Seniorenhilfe Berne e.V. engagiert sich stark in der Seniorenwohnanlage. Von seinem Mitglied Ingeborg Henker-Kelsch kam der Vorschlag, dass sich Mitarbeiterinnen zu „Singleiterinnen für Altersheime und Senioren“ weiterbilden, um den Bewohnern noch mehr Lebensqualität ermöglichen zu können.

v.l.: Thomas Ritzenhoff, Stefanie Metasch, Helge
Röschmann, Vera Liesznanska, Thomas Jüchter,
Ingeborg Henker-Kelsch, Dirk Ackermann

Zertifizierung

Bericht von Thomas Jüchter

Im Rahmen eines großen Festes wurde der Seniorenwohnanlage Walddörfer am 26.05.2016 als erstem Hamburger Altenheim von mir das Zertifikat „Singendes Altersheim“ durch den Verein Singende Krankenhäuser e.V. verliehen.

Das 25-jährige Bestehen der Wohnanlage Walddörfer gab einen sehr würdigen Rahmen bei typischem Hamburger Schietwetter (--> Nieselregen). Thomas Ritzenhoff, Leiter des Bezirksamts Wandsbek, gratulierte herzlich und freute sich mit Stefanie Metasch (Singleiterin für Altersheime und Senioren in der Seniorenwohnanlage Walddörfer), Helge Röschmann (Leiterin der Seniorenwohnanlage), Vera Liesznanska (Singleiterin), Thomas Jüchter (Singende Krankenhäuser e.V.), Ingeborg Henker-Kelsch (Seniorenhilfe Berne e.V.), Dirk Ackermann (Leiter des Geschäftsbereich Wohnen im Alter der vhw), den Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen über die Auszeichnung.

Bei den Walddörfern wird es nicht langweilig, es finden täglich diverse Betreuungsangebote statt, die jedem der knapp 200 Bewohner etwas bieten. Seit 2012 gibt es eine Musikgruppe, die ein fester Bestandteil der Einrichtung ist. Zuständig dafür sind eine ausgebildete Pflegefachkraft mit den Zusatzqualifikationen Gerontofachkraft und Altentherapeutin sowie die zwei zertifizierten Singleiterinnen Stefanie Metasch und Wienzlawa Lieznianska. Zusätzlich werden die Bewohner und Mitarbeiter von dem Freundeskreis Seniorenhilfe e.V. mit seinen zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt. Mehrmals wöchentlich finden im Rahmen der Musiktherapie Einzel- und Gruppenangebote statt. Der hauseigene Chor, der zu allen Geburtstagen und Festen des Hauses auftritt, trifft sich einmal in der Woche. Die evangelische Kindermusikschule Bergstedt pflegt seit Juni 2014 eine Patenschaft mit der Einrichtung unter dem Motto: „Musik verbindet“. Regelmäßige Begegnungen sorgen für ein lebendiges und generationsübergreifendes musikalisches Miteinander. Daneben liegt der Schwerpunkt der Musiktherapie auf Einzelbegleitung und Kleingruppenarbeit. Vor allem bei Bewohnern mit gerontopsychiatrischen Einschränkungen erreicht die Musiktherapie großen Anklang.

Bei unserem Besuch anlässlich der Zertifizierung konnten meine Frau Karin und ich uns von der Sang- und Klangfreudigkeit überzeugen. Nach der Würdigung des Singens durch Geschäftsführers Dirk Ackermann und Grußworten des Bezirksamtsleiters Wandsbek, Thomas Ritzenhoff, und der feierlichen Überreichung unserer Urkunde an die Leiterin der Wohnanlage Helga Röschmann sangen wir mit den Bewohnern und Gästen. Spätestens beim Plattdüütschen Klassiker "Herrn Pastor sien Kauh" kam geradezu Köllsche Karnevalsstimmung auf: HUMMEL HUMMEL! - MORS, MORS! (das Hamburgische ALAAF - für die Nicht-Eingeweihten).

Der Verein „Singende Krankenhäuser e.V.“ hat eine Einrichtung gewonnen, in der die Idee und der Geist von Singende Krankenhäuser e.V. gelebt und überall spürbar ist. Die Herzlichkeit, die Gemeinschaft und Verbundenheit lebt über und durch Sang und Klang hinaus.