St.-Laurentius-Stift wird als "Singendes Krankenhaus" ausgezeichnet

Pressefoto: v.l.n.r. E. Stöwesand; A. Köhler, Gerontopsych. Fachkraft; M.-Th. van Almsick, Pflegedienstleitung; J. Köster, Ärztl. Direktor und Chefarzt; S. Nanni, Bereichsleitung Pflege; K. von Lünenschloß, Vorsitzender „Singende Krankenhäuser e.V."

Seit über zwei Jahren organisiert und leitet Alexandra Köhler, Gerontopsychiatrische Fachkraft und Altentherapeutin, drei Singgruppen im St.-Laurentius-Stift Waltrop. Dank ihres Einsatzes konnte das Haus nun als „Singendes Krankenhaus“ ausgezeichnet werden. Das gemeinschaftliche Singen inspiriert die Patienten und fördert frei von Vorurteilen oder Leistungsdruck mit viel guter Laune deren Genesung. Der offizielle Festakt fand am Montag in der Geriatrischen Tagesklinik des St.-Laurentius-Stifts Waltrop statt. Die Urkunde wurde von Musiktherapeut Kai von Lünenschloß, Vorsitzender des internationalen Netzwerks „Singende Krankenhäuser e.V.“, übergeben.

Der Grundgedanke ist simpel: vollstationäre Patienten aktivieren abseits des Klinikalltags singend Körper und Geist und bringen gleichzeitig ihre Selbstheilungskräfte in Schwung. Die musikalische Vielfalt kennt dabei keine Grenzen. „Ob Akkordeon oder Gitarre, wir singen in unseren Singgruppen alles von Rock und Pop bis zu alten Seemannsliedern“, erklärt Alexandra Köhler, Leiterin der drei Singkreise. Neben vielen Vorteilen des Singens, wie der Stimulation von kognitiven Fähigkeiten, Aktivierung des Langzeitgedächtnisses, der Entspannung oder Atemregulation, ist die Förderung sozialer Kontakte im Haus besonders wichtig. „Wer bei uns gesungen hat, trifft sich später auch noch einmal auf dem Gang. Die Singgruppen werden wöchentlich sowohl für unsere geriatrischen und Demenzpatienten als auch für unsere psychiatrischen Patienten angeboten“, so Alexandra Köhler weiter. „In unserem Krankenhaus schafft das Singen auch eine neue Offenheit und Freude. Es ist ein Erfolg, dass Patienten nicht selten im Anschluss an die Singgruppe beschwingt und mit einer Melodie auf den Lippen auf ihre Station zurückkehren“, erklärt Jens Köster, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik Psychiatrie und Psychotherapie.

Singen im Krankenhaus fördert eine warmherzige Atmosphäre und bildet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Kultur und Gemeinschaft in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen.

Die internationale Initiative „Singende Krankenhäuser e. V.“ engagiert sich seit 2009 für die vermehrte Verfügbarkeit von Singangeboten in Gesundheitseinrichtungen. Die Initiative folgt dabei dem Grundgedanken, dass gemeinsames Singen die Gesundheit fördere und zur besseren Bewältigung bestehender Erkrankungen beitrage. Die Vision des Netzwerks ist ein Gesundheitswesen, in dem den Menschen die heilsame Kraft des Singens erlebbar gemacht wird und von Patienten, Behandlern und Vertretern des Gesundheitssystems als Ansatz für Krankheitsbewältigung und Gesundheitsfürsorge anerkannt und eingesetzt wird.

Waltrop, 27.06.2017

Weiterführende Informationen
erhalten Sie direkt bei Alexandra Koehler, Gerontopsychiatrische
Fachkraft und Altentherapeutin am St.-Laurentius-Stift Waltrop
per E-Mail unter: a.koehler@laurentius-stift.de

Kontakt:
Rebekka Stein
Öffentlichkeitsarbeit und Sozialmarketing
Vestische Caritas-Kliniken GmbH
Geschäftsbereich Erwachsene
Rottstraße 11, D-45711 Datteln
Tel.: +49 (0) 2363 / 108-2905
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(Bildquelle: Öffentlichkeitsarbeit VCK)

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