Caritaszentrum Olpe

Sigrid Baust - Generationensingen

Über die Einrichtung

Das Caritas-Zentrum Olpe liegt mitten im Herzen von Olpe und bietet älteren Menschen in der Region Hilfe und Unterstützung an. Die Einrichtung umfasst Angebote in der ambulanten, teil- und vollstationären Versorgung und Pflege. Dazu zählt die Caritas-Station, die Menschen zuhause Pflege und Betreuung im Alltag anbietet. Zudem verfügt der ambulante Dienst seit 2001 über die Anerkennung zum Palliativ-Pflegedienst gemäß SGB V §132a sowie über einen Hospizdienst der sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich tätig ist. In der angrenzenden Tagespflege können die Gäste von Montag bis Samstag ihren Tag verbringen und gemeinsam den Alltag gestalten. Hinzu kommen 50 Service Wohnungen, die behinderten- und altengerecht eingerichtet sind, direkt an das Caritas-Zentrum angrenzen und mitten in der Stadt liegen, so dass die Geschäfte, Ärzte, Apotheken und vieles mehr gut zu Fuß erreicht werden können. Hinzu kommen verschiedene Angebote und feste Ansprechpartner für die Mieter.

Das Seniorenhaus Gerberweg ist die dazugehörige stationäre Einrichtung des Caritas-Zentrums Olpe. Das Haus bietet 67 Plätze (bis Ende 2014: 83) zur vollstationären Pflege sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Die Schwerpunkte im Seniorenhaus Gerberweg liegen zum einen bei der Begleitung und Pflege von Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen und Einschränkungen sowie auf der somatischen Pflege. Neben den Gerontopsychiatrischen-Fachkräften sind auch im stationären Bereich Palliative-Fachkräfte im Einsatz, die das integrierte Palliativ- und Hospizkonzept des gesamten Zentrums unterstützen.

Seit 2007 ist das Seniorenhaus Gerberweg eine zertifizierte Kneipp-Einrichtung. Sowohl im stationären Bereich als auch in der Tagespflege sind ausgebildete Kneipp-Gesundheitstrainerinnen im Einsatz und setzen bei den Bewohnern und Gästen, aber auch bei den Mitarbeitern die präventiven Angebote der fünf Säulen nach Sebastian Kneipp um. Neben den pflegerischen und hauswirtschaftlichen Arbeitsbereichen unterstützt der Soziale Dienst die Tagesstruktur der Bewohner, gestaltet Gemeinwesen-Arbeit sowie die Teilhabe am Gemeinschaftsleben im Haus und der Region, bietet psychosoziale Hilfen und Beratung, zusätzliche Betreuungsleistungen für Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen und koordiniert die ehrenamtliche Unterstützung der rund 90 ehrenamtlichen Mitarbeiter im gesamten Zentrum.

Dazu gehört nun seit 2012 die Musiktherapie. Diese ist ein fester Bestandteil der Einrichtung geworden. Im Rahmen einer Praktikumsstelle der musiktherapeutischen Ausbildung und auch vorher schon im Ehrenamt hat Sigrid Baust die musiktherapeutischen Angebote eingeführt. Mit vollem Erfolg. Mittlerweile ist sie mit einer halben Stelle fest im Sozialen Dienst verankert und gestaltet regelmäßig Gruppen- und Einzelangebote. Jeden Dienstag findet eine Singrunde im Foyer statt, wo die Bewohner in einer größeren Runde gemeinsam Singen und musizieren. Einmal im Monat kommt ein Kindergarten hinzu und gestaltet ein Generationensingen, das bei allen Teilnehmern sehr gut ankommt. Daneben liegt der Schwerpunkt der Musiktherapie auf Einzelbegleitung und Kleingruppenarbeit. Vor allem bei Bewohnern mit gerontopsychiatrischen Einschränkungen erreicht die Musiktherapie großen Anklang. Aber auch für die Angehörigen findet einmal im Monat gemeinsam mit den Bewohnern eine besinnliche musikalische Gruppe in der hauseigenen Kapelle statt.

Gerne möchten wir diesen Bereich auf die palliative Arbeit ausbauen und fördern.
In diesem Jahr sind zudem Schulungen der Mitarbeiter der Pflege und Betreuung angedacht, um ihnen die Angebote und Ziele der Musiktherapie näher zu bringen und zu zeigen, wie sie diese in den Alltag integrieren können.

Ein paar Statements zur Einführung der musiktherapeutischen Angebote seitens der Mitarbeiter- und Bewohnerschaft.
- „Die Musiktherapie ist ein Gewinn für die Einrichtung.“
- „Gerade die immobilen Bewohner können so im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefördert werden.“
- „ Sie ist förderlich für die Bewohner sowohl körperlich als auch geistig.“
- „einfach klasse“
- „Ich hätte nie für möglich gehalten, was die Angebote bei den Menschen alles bewirken können.“
- „Sie ist eine der innovativsten Formen sozialer Angebote, gerade in der Altenhilfe.“

Zertifizierung

Zertifiziert am 3.5.2014 als Singendes Altersheim