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Rückmeldungen von Teilnehmern

» Umfrage mit Teilnehmern beim Singen im Krankenhaus

Alle Namen und einige Daten wurden geändert zur Wahrung der Anonymität

Marianne
(46Jahre) kommt nach einer Brustkrebsoperation und längerem Aufenthalt in einer Rehaklinik regelmäßig zum Singen in Krankenhaus-Singgruppe. Sie schreibt:
"Ich kann beim Singen und Tanzen total abschalten und bin mit Herz und Seele dabei. Circa drei Tage lang bin ich danach noch gut gelaunt, kaum depressiv. Die positiven Wirkungen sind für mich so toll, dass ich sehr oft auch anderen davon erzähle." 6.2.09

Karin (55 Jahre) hatte aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung zwei sechswöchige Klinikaufenthalte und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Sie kommt regelmäßig von Zuhause zur Krankenhaussinggruppe und schreibt zu ihren Erlebnissen:
"Die Kraft meiner Stimme zu spüren ist schön und die Kraft vieler Stimmen in einem Klangteppich. Ich bin berührt von soviel strahlenden Gesichtern, die Mut und Freude ausstrahlen. Mir geht es immer sehr gut nach dem Singen. Das Singen entspannt mich körperlich sehr und die Bewegung und die Begegnungen mit anderen Menschen auf diese spezielle Art tun mir gut. Ich lerne, mit allem umzugehen was ist (Menschen als Spiegel meiner selbst)." 12.2.09

Anette (48 Jahre) schreibt zu den Erlebnissen , die sie beim Singen am meisten berührt haben:
"Auch wenn ich manchmal innerlich unruhig werde, weil die Runde so groß ist, berührt mich das Begrüßungslied mit Namensnennung am Anfang sehr. Ich fühle mich dann als Mensch, als Person, so wie ich bin, angenommen, wertgeschätzt und willkommen, ohne dass ich irgendetwas geleistet habe oder leisten muß. Wichtig beim heilsamen Singen sind mir die deutschsprachigen Lieder. Auch wenn ich die englischen Texte verstehe und zum Teil auch schon seit vielen Jahren singe ist es doch nicht dasselbe - beeindrucken und berühren sie mich nie so tief. Ich mag die deutschen Lieder, weil sie Themen aufgreifen, mit denen ich mich selbst im Auf und ab des Lebens immer wieder auseinandersetze und ich mich dadurch tief im Innern angesprochen fühle. Sie zu singen tut mir gut und stärkt mich für den Alltag." Februar 2009

Hans (60 Jahre), ein Manager der eine schwere Depression mit mehrmonatigem Klinikaufenthalt hinter sich hatund regelmäßig weiter zum Singen in unser Krankenhaus kommt schreibt:
Das Singen stimmt mich fröhlich. Dabei berührt mich am meisten in und mit der Gruppe zusammen Freude zu erleben. Ich spüre eine positive Wirkung - es macht mich ruhig und es gelingt mir Körper und Geist zu verbinden. Außerdem macht mich das Singen toleranter gegenüber meinen Mitmenschen."

Beate (59 Jahre) hat eine schwere Operation hinter sich und komt regelmäßig seit 9 Monaten zur Singgruppe ins Krankenhaus. Sie schreibt:
Am meisten berührt mich das positive und behutsme Gemeinschaftsgefühl. Ich bin hinterher ruhiger und nicht mehr zu sehr von iregendwelchen Sorgen aufgewühlt."

und eine
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